25 Jahre im Vorstand des Bürgerverein Werthhoven

Ehrung von Hans-Joachim Duch

Auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Werthhoven 1972 e.V., am 16.03.2018, konnten die Mitglieder ihren 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Duch, in Werthhoven und im Ländchen als Alwin bekannt, für seine 25-jährige Tätigkeit im Vorstand ehren.

EhrungDuch

In der Geschichte des 1972 aus der Werthhovener Feuerwehr hervorgegangenen Vereins ist eine derart lange Amtszeit eines Vorstandes ohne Beispiel. Sämtliche Vorgänger im Vorstand hat Alwin schon vor vielen Jahren „überholt“.

In 25 Jahren Vorstandstätigkeit kann man schon auf eine vielfältige und wechselnde Geschichte des Wirkens für den Verein zurückblicken. Die wohl größte Herausforderung war der An- und Umbau des Pössemer Treffs und während dieser Zeit Ausweichquartiere für diverse Veranstaltungen zu sichern.

Und gerade hier muss man Alwin viel Respekt zollen. Trotz all der Probleme, 2-mal Baustopp und diverse andere Probleme, hat er nie die Flinte ins Korn geworfen, wie man so schön sagt. Nein er hat beharrlich weitergemacht und versucht mit den jeweiligen Vorstandskollegen Lösungen zu finden. Diese haben letztendlich dazu geführt, dass Werthhoven nun wieder einen Dorfsaal, einen Ort zum Begegnen und des Feierns hat.

Und auch die Jugend profitiert von diesem Durchhaltewillen seit 2014 mit einem bestens ausgestatteten Jugendtreff, der inzwischen 4-mal in der Woche geöffnet hat.

Dabei sei in Erinnerung gerufen, dass die Vorstandstätigkeit ein Ehrenamt ist.

Und um dieses Ehrenamt stand es aber auch schon einmal besser. Immer mehr klagen über den Hang zum Privatisieren und Kommerzialisieren. Aber die Zahl derer, die bereit sind, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und das unentgeltlich, und ihre Freizeit dafür opfern wird kleiner. Und oft wird dieses Engagement dann mit Kritik und Undank entlohnt.

Das geänderte Engagement zum Ehrenamt spürt auch der Bürgerverein. So sind Mitgliedsbeitritte rar geworden, im Gegensatz zu Austritten aus den verschiedensten Gründen, sei es altersbedingt oder auf Grund des beruflichen Wandels und dadurch bedingten Umzuges.

Aber was würde passieren, wenn es den Bürgerverein nicht mehr gäbe?

Werthhoven würde zum Schlafvorort von Bonn verkommen. Kein Sommerfest und Sankt Martinsumzug, kein vorweihnachtliches Choralblasen, um einmal nur die Feste aufzuzählen. Vergessen wir aber nicht die Jugend, die ihren Jugendtreff verlieren würde.

Daher wird es zukünftig darum gehen den Bürgerverein Werthhoven fit für die Zukunft zu machen. Neue junge Mitglieder zu finden, die auch bereit sind sich ehrenamtlich zu engagieren.

Man kann also nur hoffen, dass Alwin noch eine Zeitlang engagiert und couragiert als Vorsitzender weiter macht, um den Verein auf sichere Füße für die Zukunft zu stellen.

Ehrung Duch Präsent

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